• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
Target Concerts

Target Concerts

Agentur für Tournee-Booking und Konzertveranstaltungen

  • Home
  • Artists
  • Veranstaltungen
  • Tickets
  • FAQ
  • Newsletter
  • Kontakt
© Foto: KarstenJahnke
17.02.2027

MASTER PEACE

if i don't love you, who will? (UK & EU) 2027

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Location: Orangehouse
Adresse: Hansastr. 39-41, München

Die Tour wird präsentiert von:

DLF NOVA, RAUSGEGANGEN & KULTURNEWS 

 

Von den Straßen im Südosten Londons bis in die ruhigen Vororte von Surrey: Peace Okezie, die kreative Kraft hinter Master Peace, ist das Ergebnis einer ganz eigenen kulturellen Kollision. Aufgewachsen zwischen Indie-Discos, Grime-Cyphers und FIFA-Soundtracks, auf denen er heute selbst vertreten ist, ist er von Gegensätzen und Überzeugung geprägt. Diese Dualität zeigt sich nicht nur in seiner Herkunft, sondern treibt auch seinen Sound an: eine kraftvolle Mischung aus wildem Indie, Punk-Energie, messerscharfen Texten und einer unverkennbaren Portion Spaß – gemacht für die Bühne, nicht für Schubladen.

Peace hat sich nie in eine einzige Szene einordnen lassen. Als Teenager hörte er Skepta und Giggs über die Kopfhörer seines Bruders und The Kooks, Bloc Party und Vampire Weekend über seine eigenen. Als er schließlich selbst Musik machte, hatte er bereits gelernt, sich in beiden Welten zu bewegen. „Ich hatte immer einen Fuß in jeder Tür, fühlte mich aber in keiner der beiden Gruppen wirklich zugehörig. Also beschloss ich, etwas Neues zu schaffen“, sagt er. Aus dieser gespaltenen Identität entstand ein Sound, der sich nicht kategorisieren lässt – und den man nicht überhören kann.

Mit seinem Debütalbum How To Make A Master Peace machte Master Peace 2024 auf sich aufmerksam und präsentierte eine der originellsten neuen Stimmen der britischen Musik. Dafür erhielt er den Ivor Novello Rising Star Award, wurde von Zane Lowe gewürdigt und bei den MTV Push Awards ausgezeichnet. Außerdem wurde er für einen Rolling Stone Award nominiert und begeisterte bei seinem Auftritt in Glastonbury. Es folgten Tourneen und Shows mit Franz Ferdinand und Kasabian. Ein unermüdlicher Tourplan hat seinen Ruf als einer der mitreißendsten Live-Performer Großbritanniens seitdem weiter gefestigt. Von Headliner-Tourneen durch Großbritannien und seiner ersten eigenen Tour durch die USA bis hin zu einer Europatour als Support von 5 Seconds of Summer: Peace stand mit Künstlern wie Duckwrth, Bastille, Franz Ferdinand und Mike Skinner auf der Bühne und hat sich mit seinen elektrisierenden Shows eine treue Fangemeinde aufgebaut.

Anfang dieses Jahres veröffentlichte Master Peace die sehr persönliche EP Stupid Kids. Darin setzt er sich mit den Zuschreibungen auseinander, die ihn seit seiner Kindheit begleitet haben. Bei ihm wurden Autismus und ADHS lange nicht diagnostiziert; er verließ die Schule ohne Abschlüsse und wurde von Lehrkräften immer wieder abgeschrieben. Peace hat sich den Ausdruck zurückgeholt, der ihn durch seine Kindheit begleitet hatte, und ihn zum Schlachtruf für alle gemacht, die schon einmal unterschätzt wurden. Stupid Kids ist ehrlich, ohne dabei seinen Humor oder seine Energie zu verlieren, und beweist, wie souverän Peace furchtloses Storytelling mit euphorischen, vom Indie-Sound geprägten Hymnen verbindet.

Jetzt beginnt für Master Peace das nächste Kapitel: Sein zweites Album If I Don't Love You, Who Will? erscheint am 2. Oktober. Mit den Singles „Love Hate“ und „ONE Of ONE“ gibt er bereits einen ersten Einblick. Das Album erweitert seine musikalische Welt erneut und führt sein Songwriting weiter – bei aller emotionalen Direktheit und ruhelosen Energie, die längst zu seinem Markenzeichen geworden sind. Es ist sein bislang ambitioniertestes Werk: ein Album über Identität, Verbundenheit, Selbstwert und die Suche nach Zugehörigkeit, getragen von dem genreübergreifenden Selbstbewusstsein, das Master Peace auszeichnet.

Peace ist ein echtes musikalisches Chamäleon. Mühelos bewegt er sich zwischen Rap, Indie, Punk und Alternative, ohne sich dabei einer dieser Welten zu bedienen. Er fühlt sich neben einer neuen Generation von Künstlern wie Malcolm Todd und Royel Otis ebenso zu Hause wie in der britischen Indie-Sleaze-Renaissance, die er mitprägt. Dabei stellt er immer wieder Erwartungen an Genre, Publikum und Identität infrage. Nur wenige Künstler verbinden diese Welten so selbstverständlich.

Derselbe Geist prägt auch seine Live-Shows. Das Publikum von Master Peace ist bemerkenswert vielfältig: Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenswelten und Generationen kommen zusammen, angezogen von seiner ansteckenden Ausstrahlung und seinen mitreißenden, genreübergreifenden Songs. Seine Konzerte feiern Individualität und sind zugleich ein Ort der Begegnung, an dem Indie-Fans, Rap-Fans und alle dazwischen Gemeinsamkeiten finden.

Master Peace ist zu einer Stimme für eine Generation geworden, die sich oft übersehen fühlt. Er zeigt, dass es keinen vorgeschriebenen Weg in die Musik, zum Erfolg oder zum Gefühl der Zugehörigkeit gibt. Aufgewachsen in einem Umfeld, das von Kriminalität geprägt war, verlor er Freunde durch Gewalt und Gefängnis und musste sich in einer Welt zurechtfinden, die ihn häufig missverstand. Er hätte leicht ein weiteres Opfer dieser Umstände werden können. Stattdessen baute er seine Karriere darauf auf, Konventionen zu verweigern – und Musik zu machen, die Menschen darin bestärkt, alle Seiten ihrer Persönlichkeit anzunehmen.

Mit einem Beitrag zum Soundtrack von FC 26, Zusammenarbeiten mit renommierten Produzenten und Songwritern wie Dan Carey und Julian Bunetta sowie seiner Initiative There's No More Underground, die mit kostenloser Musik und Community-Arbeit die unabhängige Musikkultur unterstützt, setzt sich Master Peace weiterhin dafür ein, anderen Chancen zu eröffnen und zugleich seine eigene künstlerische Entwicklung voranzutreiben.

Während If I Don't Love You, Who Will? näher rückt, knüpft Master Peace nicht einfach an den Erfolg seines Debüts an. Er gestaltet das nächste Kapitel für einen der aufregendsten und eigenständigsten Künstler der britischen Musik.

 

Copyright © 2026 target concerts

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Cookie-Einstellungen