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Veranstaltung

22. April 2020
München

MONAKO

Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 21:00 Uhr
Location: Import Export
Addresse: Dachauer Str. 114, 80636 München



«Town» (01.11.19, Euphorie) ist die erste Single der zweiten Monako EP «Take Care» (17.01.20, Euphorie). Das kanadisch-deutsche Indie-Kollektiv verbindet mit seinem unverwechselbaren Sound große sphärische Landschaften mit intimen R’n’B-Klängen. «If it feels like a dream? It doesn’t really feel like one.» - «Town» handelt von dem übermannenden Gefühl, das Realität und Traum, Theorie und Praxis miteinander verschmelzen lässt. Der Kopf ist überall und nirgendwo zur selben Zeit. Alles versucht habend, bleibt eine große, surreale, traumhafte Leere, überfüllt mit realen Emotionen und schmerzenden Szenerien. Als Sänger Sadek Massarweh – geboren und aufgewachsen in Kanada – mit Anfang 20 nach Hamburg kommt, lernt er Jakob Hersch (Der Ringer) kennen und die beiden beginnen zusammen Musik zu schreiben. Die ebenfalls aus Montreal stammende Sängerin Naomi De Lorimier lebt zu dem Zeitpunkt in Berlin und schließt sich dem Duo an. Zusammen begründen sie die Basis, die später Monako werden sollte. Allerdings dauert es noch ein weiteres Jahr bis Valentin Hebel, Jan-Hendrik Schnoor und Pamier Hilal die Band vervollständigen und Monako seine wahre Gestalt annimmt: Als Projekt zwischen den Kontinenten mit einem unverkennbaren Sound. „Town“ steht exemplarisch für die gesamte neue EP: Musik und Texte sind differenzierter geworden und zeichnen ein Bild von Akzeptanz seiner selbst und seiner Umwelt. Es geht nicht mehr um eine perfekte, erstrebenswerte Utopie, sondern um ein lebensfähiges Modell aus Kompromissen und Gegensätzlichkeiten. Dabei tragen die Songs den Sound der ersten EP weiter und etablieren ihre atmosphärische Farbsprache, die sich außerhalb klassischer Musikgenres bewegt. Das Spektrum ist breiter und intensiver geworden. Der dichte Nebel im Raum lichtet sich und verschiedenste Silhouetten werden erkennbar. Vertraute Formen geben uns ein Gefühl von Geborgenheit, längst Vergessenes versetzt uns einen Stich, Unbekanntes stellt unsere Wahrnehmung in Frage. Das dazugehörige Video von Constantin Timm, Damineh Vaezpour-Semnani & Julia Wiedenmann greift die surreale Traumthematik auf und setzt diese in warme, detailverliebte Bilder um. Die collagenhafte Bildsprache Monakos adaptierend, ist so ein eindrücklicher Beweis für das künstlerische Selbstverständnis einer noch jungen Band und ihres Umfelds entstanden.