THE BLACK DAHLIA MURDER
The Black Dahlia Murder ist eine Melodic-Death-Metal-Band aus Detroit im US-Bundesstaat Michigan, die bei Metal Blade Records unter Vertrag ist und immer wieder - auch hier in München - für schweißtreibende Songs sorgt. Die Band ist nach dem Mord an Elizabeth Short benannt; einem Verbrechen, das 1947 in Los Angeles geschah und in den USA jahrzehntelang Gesprächsthema blieb. In die Populärkultur fand dieses Verbrechen Eingang mit dem grandiosen Roman "The Black Dahlia" des US-amerikanischen Thriller-Autoren James Ellroy aus dem Jahr 1987. Am 3. Juli spielen The Black Dahlia Murder in der Münchner Kranhalle. Nach der Veröffentlichung ihrer ersten EP 2002 wird die Plattenfirma Metal Blade Records auf die Band aufmerksam und nimmt sie sofort unter Vertrag. Das Debütalbum "Unhallowed" folgt und man geht mit The Red Chord, Entombed, Napalm Death und Terror auf Tour. Das zweite Studioalbum "Miasma", das in geänderter Besetzung erscheint und Nummer Drei "Nocturnal" (2007) landen in den Charts. 2007 spielt man unter anderem auch auf dem Wacken Open Air in Deutschlnad, geht zudem mit Cannibal Corpse auf Tour. Vier weitere Alben erscheinen; zuletzt "Abysmal" 2015. Im Herbst 2016 unternahmen The Black Dahlia Murder eine US-Doppel-Headliner-Tour zusammen mit Napalm Death. The Black Dahlia Murder spielen von In Flames, At The Gates, Morbid Angel, Dissection und Carcass beeinflussten Death Metal mit melodischen Einschüben. Sänger Trevor Strnad wechselt dabei zwischen tiefen, typischen Death-Metal-Growls und höheren Schreien. Trevor Strnad sagt einmal, als er nach dem Musikstil der Band gefragt wurde: "Ich habe immer gesagt, dass wir Melodic Death Metal spielen. Wir werden am meisten von schwedischen Bands und von Carcass beeinflusst.....Unser Musikstil wurde öfter nach unserem Aussehen, als nach unserer Musik benannt. Unsere erste EP ist sogar höllischer Hardcore, was eigentlich dämlich ist." Die Presse über das jüngste Werk "Abysmal": "Dass sie überragende Techniker sind, müssen The Black Dahlia Murder wohl kaum noch irgendjemandem beweisen. Ohnehin ist der kreative Zugzwang der Melodic-Death-Metal-Veteranen gering: Wer nach Scheiben wie "Nocturnal", "Everblack" oder den brillanten Live-Performances der US-Amis immer noch nicht erkannt hat, was für geniale Musiker hier am Werk sind, erkennt es vermutlich nie. Das US-Abriss-Kommando hat sein Death-Metal-Maschinengewehr 2015 mit extrem apokalyptischer Munition geladen." (Metal Hammer, 6 von 7 Punkten). Es hat neben diesen Aufälligkeiten jedenfalls eine andere Ausrichtung als "Everblack", ist melodischer, weniger düster und erinnert von der Stimmung her am ehesten an "Miasma". Für Fans von The Black Dahlia Murder ist "Abysmal" natürlich absolute Pflicht, aber könnte vielleicht sogar Hörer begeistern, für die die Vorgänger zu "plump" waren. Mit Sicherheit jedoch gehört es bereits jetzt zu den Highlights des Jahres 2015 des melodischen Eisens." (metal.de)
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