MARBERT ROCEL
"In The Beginning" heisst das vierte, Ende 2015 erschienene Album von Marbert Rodel. 

Eine Band als Freundschaft. Eine Band als Gesamtkunstwerk. Bei Marbert Rocel ist dies seit zehn Jahren eine gelebte Utopie – von vier individuellen Charakteren. 2005 aus der Erfurter WG von Malik und Panthera Krause heraus gegründet, richtete sich Marbert Rocel zwei Jahre später mit Sängerin Spunk und Philipp Millner an den Tasten das erste Studio im Zughafen ein – jenem kreativen Pol mitten im grünen Herzen Deutschlands, der spätestens seit dem Erfolg von Clueso das beschauliche Erfurt als dicken Punkt auf der Pop-Landkarte vermerkte. Marbert Rocel tauchten schnell ein in das Zughafen-Umfeld. So ergab sich hier der Kontakt zu den Visuals- und Licht-Helden von Lotus Lumina, die seither für das spektakuläre Licht der Marbert Rocel-Auftritte sorgen. 

Marbert Rocel stehen für Vielseitigkeit. Da gibt es Songs, die plötzlich auch auf dem House-Floor zünden. Und Tracks, die mit ihren verspielten Details und filigranen Harmonien die Peaktime auf das heimische Sofa verlegen. Über hermetische Genre-Grenzen tänzeln Marbert Rocel leichtfüßig mit ebenso elektronischen wie organischen Sounds hinweg. Eine Mixtur, die dem legendären Münchner Independent-Label Compost Records frühzeitig gefiel. Seit 2007 gehört die Band zum festen Artist-Stamm und veröffentlichte dort bisher die drei Alben ”Speed Emotions“ (2007), ”Catch A Bird“ (2009) sowie ”Small Hours“ (2012). Mit durchweg positivem Presse-Echo und kontinuierlich wachsender Fan-Base. Und nicht weniger beherzt geremixt von renommierten Musikern wie Osunlade, Solomun, Mathias Kaden oder Trus'Me. Im Gegenzug schenkten auch Marbert Rocel anderen Tracks etwas von ihrer klanglichen Ästhetik – Lana Del Rey, Pentatones, Marek Hemmann und Clueso baten um Remixe und bekamen sie.

Auch das neue Album ist eine gelebte Utopie von Freundschaft, ein herber Kuss für jeden Genreliebenden. Hier ist nichts grob gehauen, sondern fein gemeißelt. Wie Tau perlt das Schlagwerk von fächernden Synths. Wie gute Freunde empfangen dich die Songs. Wie Tinkerbell leitet Spunks Stimme durch eine vertraut-fremde Welt vorbei an großen Gefühlen und kleinen Gesten, um schließlich dahin zuführen wo alles begann - ”In The Beginning“.
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