ANATHEMA & special guest ALCEST 10+11-2017
Nach den gefeierten Alben „Weather Systems“ (2012) und „Distant Satellites“ (2014) melden sich Anathema nun mit ihrem elften Studiowerk „The Optimist“ (Kscope/Edel, VÖ: 09.06.2017) zurück und kommen im Oktober/November auch auf Deutschland-Tour.
Wie aus Bandkreisen zu hören war, wartet das neue Album mit der „dunkelsten, herausfordernsten und ungewöhnlichsten Musik“ der Bandgeschichte auf. Die Fans dürfen vom im Winter 2016, von Tony Doogan (Mogwai, Belle And Sebastian, Super Furry Animals) in Studios in Donegal und Glasgow aufgenommenen, Werk also einiges von den versierten Ambient-Rockern erwarten. Die elf Tracks von „The Optimist“ reißen noch mehr Grenzen nieder denn je. Bei aller Experimentierfreude bleiben sich Anathema dennoch treu. Vom schreienden, gitarrengetriebenen Postrock des Songs „Springfield“ über die Film-Noir-artige, jazzige Brillianz von „Close Your Eyes“ bis hin zur klugen Electronic bei „San Francisco“ ist das Album eine Reise voller Wunder. Zweifelsohne ihr bisheriges Meisterwerk!
Anathema werden von den Gitarre spielenden Brüdern Daniel und Vincent Cavanagh angeführt. Mit dabei sind Drummer John Douglas, Sängerin Lee Douglas, Bassist Jamie Cavanagh und Keyboarder Daniel Cardoso.
Bereits seit 1990 aktiv, gehören Anathema mit zu den wichtigsten britischen Vertretern für avancierte Rockmusik. Ursprünglich als Doom-Metal-Band 1990 gegründet (damals nannte man sich noch Pagan Angel), entwickelte sich die Band im Laufe der Jahre und nach diversen Umbesetzungen zur Rockband mit einem Faible für Prog-Rock und atmosphärische Sounds weiter. Inzwischen nannte man sich Anathema (aus dem Griechischen: Kirchenbann, das Verfluchte) und mit dem Album „A Fine Day To Exit“ (2001) etablierte man einen eigenen Stil, der u.a. von Pink Floyd beeinflusst scheint. Heute gehört man zusammen mit den musikalisch verwandten Porcupine Tree mit zu den herausragenden Vertretern britischen Prog-Rocks.
Im Jahr 2000 gegründet, kreierten Alcest gewissermaßen im Alleingang das Genre ›Blackgaze‹, indem sie auf ihrer ersten EP ›Le Secret‹ von 2005 Elemente aus Blackmetal und Shoegaze verbanden – eine Kombination, die es selbst im postmodernen Musikkosmos so noch nicht gab. Diesen Sound hat die Band um Frontmann, Sänger und Gitarristen Neige über bisher fünf Alben immer weiter verfeinert. Alcest seien, so das hippe Netz-Medium Noisey, "mehr oder weniger allein verantwortlich für die schleichende Symbiose von Shoegaze, Post-Rock á la Explosions In The Sky und norwegischem Black Metal, einem der unbeugsamsten Genres überhaupt."
Mit "Kodama" ist 2016 das jüngste Album erschienen, das unisono in der Fachpresse abgefeiert worden ist: 
„Alcest ist eine jener Bands, bei denen man sicher sein kann, dass mit jedem Album etwas Großes auf einen zukommt“, schreibt Eclipsed
 und Intro stellt fest: 
„Alcest bekennen sich zu allem, was sie je ausgemacht hat „Kodama“ kultiviert waldgrünen Atmo-Blackgaze mit subtil-dämonischen Schlieren – und verteilt nebenbei genüsslich Ohrfeigen an ewig gestrige Metal-Machos....wunder-wunderschön.“