TWEENS
Die letzte Band von Bridget Battle war zwar ein High-School-Chor, aber die 21jährige Sängerin der Tweens ist bestimmt kein braves Mauerblümchen. Ein Beweis dafür ist eindeutig das namensgleiche punkige Album dieses Trash-Pop-Trios. Mit Bridget Battle als Sängerin und an der Gitarre, Peyton Copes am Bass und Jerri Queen an den Drums präsentieren sich die Tweens mit melodischem und extrem eingängigen Sound, der alles Andere als anständig ist. Die Tweens wurden zwar erst 2012 gegründet, doch sie haben sich in der kurzen Zeit einen Namen bei den Fans machen können, zu welchen auch The Breeders gehören. Kim Deal buchte die Tweens für eine einzige Show und war so begeistert, dass sie die Band kurzerhand bat, bei jeder Show der Tour für die Breeders zu eröffnen. Zudem tourten die Tweens noch mit den gleichgesinnten Black Lips, die mit ihrer Partyattitüde den Tweens sehr ähnlich sind. Abgesehen von den neu gewonnenen Freunden sind die Tweens eine sehr selbstständige Band. Görenhaft und altklug, aber auch aufrichtig und ernsthaft. Der Bandname sagt schon alles. Von Beatlemania befallene Horden von Kichererbsen auf der Suche nach Spaß, minderjährige, aufgekratzte Punks wie im Girl-Punk-Film „Ladies and Gentlemen: The Fabulous Stains“ aus dem Jahr 1982. Denkt an kreischende Kids, aber gleichzeitig an Lyrics über einen Badboy als Freund deiner Tochter und das unerbittliche Streben nach Unabhängigkeit. Die Tweens sind definitiv keine Riot Grrrl Revisionisten, aber auf jeden Fall grausam ehrlich. Also zerzaus dir die Haare, schlüpf in deine Lederjacke und halt dich fest, denn die Tweens mögen zwar jung sein, doch sie sind ganz bestimmt nicht naiv. Das Wort „Ausgangssperre“ kennen sie nicht, niemand ist sicher.
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