LEECH
Nachdem die Schweizer Leech schon im Frühjahr in deutschen Clubs unterwegs waren, kommt die 1995 von Marcel Meyer (Gitarre und Piano), Urs Meyer (Gitarre und Piano) und Serge Olar (Schlagzeug) gegründete Band im Oktober noch einmal für drei Shows nach Deutschland. Seit ihrer Gründung widmete sich die Schweizer Band der experimentellen Instrumentalmusik: Rhythmische Gebilde werden aufgebaut und mit schwebenden Melodien verbunden. Das Ganze verschmilzt zu einer epischen Soundlandschaft, in der Zeit keine Rolle mehr spielt. „If We Get There One Day Would You Please Open The Gates?“ heisst das jüngste Album des Quintetts. Ein Jahr nach der Gründung erscheint das erste Album „Instarmental“. Mehr als 50 Auftritte in der Schweiz und Deutschland stossen auf breite Resonanz. Gleichzeitig arbeitet die Formation aus dem Kanton Aargau an ihrem zweiten Album „ Soundtrack To An Individual Emotion Picture Mindmovie“, welches 1998 veröffentlicht wird. Wieder folgen zahlreiche Konzerte in der Schweiz und dem angrenzenden Ausland. Bereits zwei Jahre später (2000), erscheint das dritte Studioalbum „Zerotonine Days“. Auf diesem Album ist ausnahmsweise ein Stück mit Gesang zu finden. Es folgen zwei Jahre ausgeprägtes Experimentieren, in denen mehrere Projekte mit Gastmusikern aus den unterschiedlichsten musikalischen Genres entstehen. Diese Projekte werden live präsentiert, jedoch nicht auf Tonträger festgehalten. Aus dieser Phase heraus entwickeln sich die Mitglieder der Band in verschiedene Richtungen und beschliessen daher Leech für einige Zeit auf Eis zu legen. Im Sommer 2006 finden die drei Bandmitglieder wieder zusammen. Leech knüpfen dort an, wo sie vor der fünfjährigen Pause aufgehört haben. In dieser Zeit stossen Tobias Schläfli (Synthesizer) und David Hofmann (Bass und Gitarre) als feste Mitglieder zur Band. Weitere Touren und Alben folgen. Im September 2008 erscheint zudem eine Split EP mit der deutschen Instrumentalband Long Distance Calling. International zeigt sich der Erfolg. Für das aktuelle Album zog sich die Band erneut in die Somastudios in Zofingen zurück und begann mit den Arbeiten zum neuen Album. Über insgesamt 10 Monate entstand ein soundverliebtes, mit viel Liebe zum Detail umgesetztes Album, das zu einer musikalisch emotionalen Reise einlädt, die im irgendwo beginnt und im nirgendwo endet.
keine aktuellen Termine