NATHAN GRAY
Intensiv, mitreißend, akustisch: Nathan Gray fängt mit seinem Solodebüt „Feral Hymns“ den ganz großen Pathos in reduziertem Ambiente ein. Nach seiner über 20-jährigen Geschichte als Frontmann der Posthardcore-Veteranen Boysetsfire präsentiert Gray nun sein erstes „echtes“ Soloalbum. „Feral Hymns“ fängt die Epik von Boysetsfire perfekt ein, verbindet sie mit einem sehr persönlichen Einschlag des Sängers und bildet so die Quintessenz von Grays bisherigem Schaffen. Mit akustischer Gitarre und dichten Streichern erschafft die Posthardcore-Ikone eine bis jetzt ungeahnte Intimität und Atmosphäre, alles getragen von seiner einzigartigen Stimme, die bereits unzählige Fans auf ihrem Lebensweg geprägt hat. Herausstechend sind auch die Songs, in denen die Akustikgitarre überlagert wird von einer sanft elektrisierten zweiten Gitarre – eine Spielart, die unweigerlich an Billy Bragg erinnert und damit eine weitere wichtige Referenz zitiert. „Feral Hymns“ ist ein Meilenstein für Nathan Gray geworden: Die Erfüllung seines Traums vom Soloalbum. Stellvertretend für die intensive Athmosphäre des Albums steht das Hall-durchflutete "Echoes", das Gray als dunkle Hymne beschreibt: "It`s a celebration of death and rebirth - a dark hymn, in which our scars become less of a blemish, and more a reminder of what we must do to survive. A reminder to no longer allow life to happen to us, but to enforce upon all the powers of death our right to exist, grow, and flourish." Auch das dazugehörige Video, das mit einer eindrucksvollen Optik punktet, fängt vielfältige Gefühle ein: Schande, Verzweiflung und Dringlichkeit, Angst, Freude und den Frieden, seinen eigenen Weg mithilfe der beeinflussenden Stärke von Kunst und Musik durch die Welt zu finden: "You belong to yourself and no one else… Never forget that." Alle zwölf Songs wurden aufgenommen und gemischt von Bouncing Souls-Gitarrist Pete Steinkopf im Little Eden Studio, dem Heimstudio der Band, wo bereits die (Solo-)Karrieren von Dave Hause oder Brian Fallon (The Gaslight Anthem) unter Petes wachsamen Augen begannen. Acht der Songs hat Gray eigens für das Album geschrieben, während auch ein legendärer Boysetsfire- und drei Casting-Out-Klassiker in reduzierter Version neu aufgenommen wurden. Pete ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen auch selbst als Gastmusiker auf der Platte aktiv zu werden und einige Gitarrenparts und Backingvocals höchstselbst zu übernehmen. „Feral Hymns“ ist ein Werk voller großer Gesten und stimmiger Atmosphäre, mit dem sich Gray vor niemandem verstecken muss. Im Gegenteil: In den kommenden Monaten wird er mit nichts als seiner Akustik-Gitarre auf den Bühnen der Welt stehen – eine absolute Premiere in Grays Karriere. Bis dahin kann man sich nun auch endlich auf Platte auf die Persönlichkeit und das musikalische Talent von Nathan Gray einlassen: Im Anschluß an den Album-Release wird Nathan Gray erstmals komplett solo auf Tour kommen, um in einem sehr besonderen Rahmen Songs seiner Bands aber auch eigenes Solo-Material zu performen. Die im Rahmen des Band-eigenen Family First Festivals veranstaltete Show im Kölner Jungle Club war nach 6 Stunden ausverkauft.
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