MINE & FATONI
Die Sängerin Mine und der Rapper Fatoni haben gemeinsam ein Album aufgenommen. Es heißt „Alle Liebe nachträglich“ und erscheint am 13.10.2017. Es enthält einige wunderbare Pop-Texte über die vermeintliche Unvereinbarkeit zweier Menschen.

Berlin, 14.08.2017 Nichts prägt das Leben so sehr wie unsere Beziehungen. Genau deshalb haben Mine und Fatoni dem Thema nun ein ganzes Album gewidmet: „Alle Liebe nachträglich“ ist das definitive Beziehungsalbum für die Generation Y und alle anderen geworden. Auf sehr unaufgeregte, beinahe alltägliche Weise singen und rappen Mine und Fatoni hier dialogisch über die Liebe, das tägliche Verzweifeln an ihr – und die Unmöglichkeit, mit ihr oder ohne sie zu leben. Und sie tun das mit genau jenem Mix aus Charme, Sprachwitz und kluger Beobachtungsgabe, der in der Debatte viel zu oft zu kurz kommt.

Es ist nun Mines und Fatonis großer Verdienst, dass sie all die offensichtlichen Fettnäpfchen und Stolperfallen, die das Thema bietet, elegant umschiffen und mit „Alle Liebe nachträglich“ eine breite Schneise durch das Dickicht des Geschlechterkampfs schlagen: indem sie die Dinge beschreiben, wie sie sind und wie die meisten sie kennen. Es gibt keine direkten Empfehlungen auf diesem Album, keine Schuldzuweisungen und keine Besserwisserei. Stattdessen: Kluge Situationsbeschreibung, auf skurrile Weise komische Beobachtungen, schließlich Einsichten und charmante Selbstkritik.

Die Idee für ein gemeinsames Album über Beziehungen war dann zunächst eine Schnapsidee im Verlauf eines Abends nach einem Fatoni-Konzert im Vorprogramm von Fettes Brot. Das Besondere: Im Gegensatz zu den meisten anderen Schnapsideen, wurde diese hier sogar weiterverfolgt. Sie ließ die beiden nicht mehr los nach jener Nacht, also begann Mine, zunächst alleine und dann gemeinsam mit Fatoni komponieren, zu schreiben, zu produzieren – das Thema zog die Künstler in einen kreativen, gegenseitig befruchtenden Strudel.

Anderthalb Jahre lang trafen Mine und Fatoni sich immer wieder. Sprachen über andere und eigene Beziehungen, schrieben Texte und Melodien, ergänzten sich so kongenial, wie man es nun in jeder Note von „Alle Liebe nachträglich“ hören kann. Das alles wäre bereits ein ausreichender Verdienst. Nun ist „Alle Liebe nachträglich“ allerdings auch musikalisch ein enorm facettenreiches Werk, das von den Gegensätzen der Protagonisten ebenso lebt wie von ihren Gemeinsamkeiten. Mit Anklängen an NDW, Pop Noir und HipHop gelingt Mine und Fatoni so ein modernes, tiefgründiges, hochgradig mitreißendes Pop-Album, das die Unvereinbarkeit der Geschlechter in banalen und großen Fragen des Lebens auf eine Weise illustriert, von deren Aufrichtigkeit sich die Beziehungsratgeberzyniker dieser Welt eine dicke Scheibe abschneiden könnten.

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